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Neuigkeiten

1701 - 07.02.2017

 

Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm 2017

 Das Jobcenter Hildesheim beschreibt mit seinem Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm, wie die geschäftspolitischen Zielsetzungen für das Jahr 2017 umgesetzt werden sollen. Übergeordnetes und vorrangiges Ziel aller Bemühungen und Aktivitäten des Jobcenter Hildesheim ist es, durch Integrationen in den ersten Arbeitsmarkt die Hilfebedürftigkeit der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten zu beenden.
Das Handeln ist unter anderem auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Es stellt also nicht allein den kurzfristigen Vermittlungserfolg in den Vordergrund, sondern vielmehr die längerfristige bzw. dauerhafte Integration. Das Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm 2017 finden Sie hier.

 

 

1609 - 10.10.2016

 

Konto für Jedermann

 

 

Das Jobcenter Hildesheim nimmt an der Aktion "Konto für Jedermann" teil.

 

Insoweit wird eine beratende Anschreibe-Aktion an die Kundinnen und Kunden erfolgen, die ihre Leistung mittels Zahlungsanweisung zur Verrechnung (ZzV) an den Wohnsitz oder eine Postanschrift erhalten haben.

Sollten Sie sich hiervon unabhängig für die Einrichtung eines entsprechenden Kontos interessieren, so sprechen sie bitte ihren verantwortlichen Sachbearbeiter im Leistungsbereich an. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen sie gerne beratend.

 

Hinweis:

Am 19. Juni 2016 trat das neue Zahlungskontengesetz (ZKG) in Kraft. Geldinstitute werden gem. §§ 31 ff ZKG grundsätzlich verpflichtet, Verbraucherinnen und Verbrauchern, also auch den Leistungsempfängerinnen und Leistungsempfängern, ein sogenanntes Basiskonto, auch „Konto für Jedermann“ genannt, einzurichten. Das Basiskonto ist ein Zahlungskonto mit grundlegenden Funktionen. Mit diesem wird die Erbringung von Zahlungsdiensten wie (Bar-)Ein- und Auszahlungen, Lastschriften, Überweisungen sowie Zahlungen mittels einer Zahlungskarte (ohne Kreditgeschäft) ermöglicht.

 

Laut Sozialgesetzbuch sollen die zustehenden Leistungen an die Kundinnen und Kunden grundsätzlich per Überweisung auf ein Konto bei einem Geldinstitut überwiesen werden. Lediglich im Ausnahmefall, wenn Kundinnen und Kunden über kein Konto verfügen, erfolgt die Zahlung mittels Zahlungsanweisung zur Verrechnung (ZzV) an den Wohnsitz. Im Übrigen sind Verzögerungen bei der Auszahlung aufgrund verspäteter Zustellung möglich und kamen auch in der Vergangenheit bereits vor (z.B. Streik bei der Deutschen Post AG).

 

 

 

1608 - 07.10.2016

 

Projekt für Alleinerziehende

 

Teamleiterin Julia Steckhan mit den Fallmanagern Gabriele Hübner, Rieke Kruse und Oliver Köttker (v.L.)

Alleinerziehende Kunden des Jobcenter Hildesheim werden ab sofort von Fallmanagern betreut. Zum Auftakt des neuen Projekts, welches vorerst bis zum 31.12.2018 läuft, hat das Jobcenter einen Workshop mit seinen Netzwerkpartnern veranstaltet. An diesem Workshop nahmen über 25 Netzwerkpartner teil und ließen sich die Vorzüge des „beschäftigungsorientierten Fallmanagements für Alleinerziehende“ erläutern. Weiterhin wurden von Frau Anja Wilson die Aufgaben der Beauftragten für Chancengleichheit vorgestellt. Teamleiterin Julia Steckhan und ihre drei Fallmanager/innen skizzierten, dass die Teilnahme am Programm auf freiwilliger Basis erfolgt. „Die Motivation der Teilnehmer/innen ist für den Erfolg von entscheidender Bedeutung. Hierdurch wird eine kooperative Zusammenarbeit möglich. Die ersten Gespräche zeigen bereits Wirkung“, so Steckhan. Ziel des Programms ist es den betroffenen Menschen eine nachhaltige Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Der Beratungsprozess wird auf den Einzelnen individuell abgestimmt. Die Fallmanager sind sich bewusst, dass die Problemlagen der Betroffenen nur ganzheitlich gelöst werden können. Die starken Netzwerkpartner sind dabei ein wichtiger Bestandteil. „Wir müssen gemeinsam Strukturen und Strategien zur Unterstützung entwickeln. Die gemeinsamen Lösungen im Sinne der Menschen sind der Schlüssel zum Erfolg“, erläutert Steckhan.

Interessierte alleinerziehende Kunden des Jobcenter Hildesheim können gerne einen Gesprächstermin vereinbaren:

Gabriele Hübner

Tel.: 05121/969-615

Verantwortlich für das Gebiet: Hildesheim Süd-West, Alfeld, Gronau 

 

 

Oliver Köttker

Tel.: 05121/969-209

Verantwortlich für das Gebiet: Hildesheim Nord-Ost, Kunden unter 25 Jahren

 

 

Rieke Kruse

Tel.: 05121/969-171

Verantwortlich für das Gebiet: Hildesheim Stadtmitte, Bad Salzdetfurth, Sarstedt

  

 

 
 
 

1607 - 27.09.2016

 

Großes Interesse an der dritten Fachkräftekonferenz Region Hildesheim

 

 

Die Zuwanderung von Flüchtlingen aus Krisenregionen nach Deutschland stellt unsere Gesellschaft in fast allen Bereichen vor große Herausforderungen, bietet jedoch auch neue Chancen. Dabei kommt einer erfolgreichen Integration in den Arbeitsmarkt eine Schlüsselrolle zu -  für die Arbeitgeber bedeutet die Ankunft der vor Krieg und Terror geflüchteten Menschen auf dem Arbeitsmarkt die Möglichkeit, Fachkräfte für die Region zu gewinnen, bzw. auszubilden, für die Flüchtlinge ist ein Arbeits- oder Ausbildungsplatz ein wichtiger Meilenstein beim Aufbau ihrer Zukunft in Deutschland.

 

Rund 100 Unternehmen aus der Region waren am 22. September 2016 zur 3. Fachkräftekonferenz Region Hildesheim ins BBZ-Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer gekommen, um sich über die „Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt“ zu informieren und Erfahrungen auszutauschen. Initiator und Organisator der Fachkräftekonferenz war auch in diesem Jahr die Gemeinschaftsinitiative „Fachkräfte Region Hildesheim“, in der sich die Arbeitsagentur, die Handwerkskammer, die Industrie- und Handelskammer, sowie das Jobcenter und die HI-REG Wirtschaftsförderungsgesellschaft gemeinsam für die Zukunft der Region engagieren.

 

Nach der Begrüßung durch Jürgen Garms, Leiter des Berufsbildungszentrums (BBZ) und einem Grußwort des neu gewählten Landrates Olaf Levonen eröffnete Prof. Dr. Hannes Schammann, Juniorprofessor für Migrationspolitik an der Stiftung Universität Hildesheim, die inhaltliche Diskussion mit seinem Impulsvortrag zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. In seiner „Situationsbeschreibung: Was läuft gut? Was fehlt? Was können Arbeitgeber leisten?“ machte er deutlich, dass die Ausbildung von Flüchtlingen und ihre Integration in den Arbeitsmarkt von Arbeitsvermittlung, Arbeitgebern und Bildungsträgern besondere Anstrengungen erfordere. Den Arbeitgebern gab er mit auf den Weg, sich im Zusammenhang mit der Ausbildung von Flüchtlingen vom Bild des jugendlichen Auszubildenden zu verabschieden und auch Menschen über 30 eine Chance zu geben. Auch sei es wichtig, frühzeitig Kontakt mit zukünftigen Auszubildenden aufzunehmen und sie ganzheitlich, vor allem auch beim Spracherwerb, zu fördern. Schammann appellierte an die Arbeitgeber, Flüchtlingen in ihrem Unternehmen eine Chance zu geben und bei der Einstellung nicht zuerst auf Sprachniveau und nachgewiesene Qualifikationen sondern vor allem auf fachliche Eignung und Neigung sowie Engagement und Lernbereitschaft zu schauen.

 

Unter Leitung von Matthias Ullrich, Geschäftsführer der HI-REG Wirtschaftsförderungsgesellschaft, diskutierten Referent Prof. Dr. Schammann, Frank Mierisch, Bäckerei Mierisch, Ulrich Behre, von Meyers Seals und Andreas Krückeberg von ABRAX Sicherheitstechnik als Vertreter der Arbeitgeber sowie Ulrich Nehring, Geschäftsführer des Jobcenters Hildesheim die Situation der Flüchtlinge in der Region Hildesheim sowie die Möglichkeiten einer möglichst zeitnahen Integration in den Arbeitsmarkt. Dabei waren sich alle Podiumsteilnehmer einig, dass die Zusammenarbeit aller am Integrationsprozess Beteiligten gut und durch pragmatische Lösungen gekennzeichnet ist. Übereinstimmung herrschte auch bei der Feststellung, dass der Spracherwerb  der wichtigste Schlüssel einer gelungenen Integration ist. Weitere Schwerpunktthemen waren die berufliche Aus- und Weiterbildung der Flüchtlinge und die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten während der beruflichen Qualifizierung durch die Agentur für Arbeit und das Jobcenter.

 

In einer abschließenden Runde präsentierten sich Arbeitsagentur und Jobcenter,  HI-REG, Handwerkskammer, VHS, IHK, Berufsbildende Schulen sowie der Landkreis Hildesheim und das BAMF auf einem gemeinsamen Marktplatz, stellten ihre Beratungsangebote und Leistungen vor und informierten in intensiven Gesprächen über Arbeitsmarkt und Förderung, Spracherwerb und Bildung, Anerkennung und Beratung sowie über Aufenthaltsrecht und  Asylverfahren.

 

Möchten Sie weitere Informationen zur Initiative FachkräfteRegion Hildesheim, dann klicken sie hier.

 
 
 

1606 - 19.09.2016

 

Nacht der Bewerber(innen) – Stellenbörse kommt an!

 

Interview mit Herrn Mario Honsch (Vermittler beim Jobcenter Hildesheim) zum Thema Nacht der Bewerber.

 

Herr Honsch, am 16.09.2016 war die Nacht der Bewerber. Auch das Jobcenter Hildesheim hat daran teilgenommen. Was sind Ihre Eindrücke?

Die Nacht der Bewerber ist mittlerweile eine tolle Veranstaltung. Sie hat bereits eine gewisse Tradition und die Besucherzahlen sprechen für sich. Natürlich nehmen wir als Jobcenter Hildesheim gerne an der Veranstaltung teil und engagieren uns auch im Vorfeld. Mein Eindruck ist, dass interessierten Ausbildungssuchenden eine gute Basis für die berufliche Information gegeben wird.

 

Inwieweit bilden Sie als Jobcenter aus?

Als gemeinsame Einrichtung des Landkreis Hildesheim und der Agentur für Arbeit Hildesheim bilden wir nicht selbst aus, sondern die beiden genannten Träger. Dort bietet sich ein umfangreiches Angebot an Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. Interessierte Bewerber/innen können hierzu gerne Kontakt mit mir aufnehmen. Auf der Nacht der Bewerber haben wir dann jedoch einen anderen Aspekt aufgegriffen. 

 

Worum handelt es sich konkret?

An den meisten Ständen konnten sich die Jugendlichen informieren, erste praktische Erfahrungen machen und teilweise auch Bewerbungsunterlagen einreichen. Auf Grund der hohen Anzahl an Besuchern können dabei nicht alle Interessierte einen Ausbildungsplatz bekommen. Von daher haben wir uns für die Einrichtung einer Stellenbörse entschieden. In diesem Rahmen konnten die interessierten Jugendlichen sich gleich ein Ausbildungsplatzangebot mitnehmen. Wir haben dabei den Fokus auf die Betriebe gelegt, die nicht selbst vor Ort waren. Ich habe den Eindruck das Konzept ist gut angekommen.   

 

An wen können sich die interessierten Jugendlichen wenden?

Grundsätzlich stehen wir interessierten Jugendlichen, die Kunde des Jobcenter Hildesheim sind, beratend zur Verfügung. Unter der Telefonnummer 05121/969-313 können wir gerne einen gemeinsamen Beratungstermin vereinbaren.

 

 

   

 

 
 
 
   

Kosten der Unterkunft und Heizkosten ab August 2016

   
     
     

Einen Überblick über die angemessenen Kosten der Unterkunft sowie die Heizkosten erhalten Sie hier.

 
 
   

Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm 2017

 

   
     

Das Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm 2017 steht für Sie hier bereit.

 
 
 
   

Messe 23.03.2017 - Neustart in Teilzeit

 

Informationstag zu Ausbildung, Umschulung und Arbeit in Teilzeit.
 
Einen Überblick über die Veranstaltung finden Sie hier.